Niedersachsens Energieminister Christian Meyer (Grüne) warnt vor einem «fossilen Rollback» in der deutschen Energiepolitik. «2026 wird ein entscheidendes Jahr für die Energiewende in Deutschland», sagte Meyer. Niedersachsen übernimmt 2026 den Vorsitz der Energieministerkonferenz von Bund und Ländern.
Der Grünen-Politiker reagiert damit auf die angekündigte Kurskorrektur von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Diese hatte im Herbst wegen hoher Kosten eine Änderung der Energiepolitik in Aussicht gestellt. Reiche will ein effizientes Energiesystem, das Industrie, Verbraucher und öffentliche Haushalte nicht überfordert.
Warnung vor Gefährdung der Energiewende
Meyer befürchtet, dass die Bundesregierung erneuerbare Energien bremsen und gleichzeitig fossile Gaskraftwerke ausbauen könnte. «Der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Wärmewende, beides entscheidend für die Klimaneutralität Deutschlands, stehen auf dem Prüfstand der Bundesregierung», warnte der Minister. Ein solcher Rollback gefährde Zehntausende Jobs in Niedersachsen.
Reiche bekennt sich zwar zu den gesetzlichen Ausbauzielen für Wind- und Solarenergie, fordert aber einen besser gesteuerten Ausbau und eine Überprüfung staatlicher Subventionen. Die Bundesregierung plant zudem, neue Gaskraftwerke zur Versorgungssicherheit zu bauen.
Niedersachsen blickt auf Erfolge zurück
Niedersachsen verweist auf ein «erfolgreiches energiepolitisches Jahr». Mehr Windkraftanlagen gingen in Betrieb, die Wasserstoffproduktion läuft an, Stahl- und Automobilindustrie stellen um. Zudem sinken die Strompreise. «All das darf jetzt nicht durch Zaudern und Zögern von Bundeswirtschaftsministerin Reiche gefährdet werden», betonte Meyer.
Die Energieminister und -senatoren der Bundesländer treffen sich 2026 unter Meyers Vorsitz zweimal in Niedersachsen: Mitte Mai auf Norderney und Mitte November in Göttingen.
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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